amarcord
1992 von ehemaligen Mitgliedern des Leipziger Thomanerchores gegründet, zählt das Ensemble heute zu den führenden Vokalensembles weltweit. Unverwechselbarer Klang, atemberaubende Homogenität, musikalische Stilsicherheit und eine gehörige Portion Charme und Witz sind die besonderen Markenzeichen dieses Ensembles.
Capella de la Torre / Katharina Bäuml (Ltg.)
Das Ensemble Capella de la Torre versammelt Musiker, die sich als Spezialisten für historische Aufführungspraxis einen Namen gemacht haben. Die reiche und bislang zu wenig beachtete Musik aus Mittelalter und Renaissance mit professionellem Anspruch zur Aufführung zu bringen und damit wieder direkt erfahrbar zu machen, bildet den Leitgedanken des Ensembles.
CARION (Dänemark)
Das Bläserquintett CARION aus Dänemark ist ein junges Eliteensemble, dessen frische und hochvirtuose Aufführungen klassischer und moderner Literatur das Publikum begeistern. 2002 gegründet, hat das Hauptmerkmal des Ensembles - aufregende optische Performances klassischer Kammermusik - für eine schnelle Bekanntwerdung und internationalen Erfolg gesorgt.
Chursächsische Capelle Leipzig
Die Chursächsische Capelle Leipzig gründete sich 1994, um auf historischen Instrumenten hauptsächlich vergessene Werke der Barockmusik aufzuführen. Im Stile der alten Hofkapellen wechselt das Ensemble je nach Programm die Besetzung. Hauptwirkungsstätte der Capelle ist das Schloß Schönefeld in Leipzig.
Das Seraphin–Trio
Wilhelm F.Walz (Violine), Jörg Metzger (Violoncello) und Gottfried Hefele (Klavier)
Das Seraphin-Trio besteht seit 1984 und hat sich seither durch zahlreiche Konzerte, Rundfunkaufnahmen und Einspielungen auf CD´s einen Spitzenplatz unter den europäischen Klaviertrios erorbert.
David Orlowskys Klezmorim
Der junge Klarinettist David Orlowsky und sein Trio Klezmorim verbinden auf ihrer CD „Noema" Elemente aus Klezmer, Klassik und Jazz virtuos und facettenreich zu einem neuen Musikstil. Durch Giora Feidman fand Orlowsky Zugang zum Klezmer und fühlt sich dieser Musikrichtung bis heute stark verbunden.
David Timm
David Timm wurde 1969 in Waren (Müritz) geboren. Er war Mitglied und 1. Präfekt des Leipziger Thomanerchores.
Nach dem Studium der Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, u.a. bei Prof. Hannes Kästner, Prof. Arvid Gast (Orgel), Prof. Volker Bräutigam (Improvisation), und dem A-Examen im Jahre 1995, absolvierte er ein Meisterklassenstudium Klavier in Leipzig bei Prof. Markus Tomas, das er 1996/97 durch einen Studienaufenthalt am Mozarteum Salzburg bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling ergänzte und 1999 mit Auszeichnung abschloss.
Gerd Indorf studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Geschichte in Freiburg i.Br., Hamburg und Göttingen. Als Dozent lehrte er am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung und im Studium generale der Universität Freiburg und lebt heute als freier Musikschriftsteller.
Hot Club d‘Allemagne
„Keine Frage, der Hot Club d'Allemagne hat alles, was es braucht, um den Gipsy Swing fröhliche Urständ feiern zu lassen und das Flanieren, das entspannte Umherschlendern in diesen Gefilden zu einem lebenslustigen, ungetrübten Vergnügen zu machen: Überaus flinke Finger, mühelose Beherrschung der Skalen und Arpeggien, Geschmack, Swing, Spiellaune und improvisatorischen Einfallsreichtum." (Akustik Gitarre 1/2007)
Leipziger Streichquartett
Das Leipziger Streichquartett hat sich mittlerweile als „bestes deutsches Quartett" (Gramophone) zu den gesuchtesten und vielseitigsten Ensembles unserer Zeit profiliert. 1988 gegründet, waren drei seiner Mitglieder als Stimmführer im weltbekannten Gewandhausorchester tätig, bis sie 1993 auf eigenen Wunsch ausschieden, um sich in größerem Maße der Kammermusik zu widmen.
LeipzigOktett
" ... ein Schubert-Oktett der Sonderklasse! ... " MDR Figaro
Das Leipziger Streichquartett und Mitglieder des Gewandhaus-Oktettes haben sich 2008 zu einem neuen Ensemble, dem LeipzigOktett zusammengefunden, um Kammermusik in der gemischten Streicher/Bläserbesetzung des Schubert Oktettes einem breiten Publikum näher zu bringen.
Marco Beasley, Tenor
Marco Beasley, geboren1957 in Neapel, ist ein italienischer Tenor und gilt als einer der führenden Spezialisten der Interpretation der Musik des italienischen Frühbarock.
Mendelssohn Kammerorchester Leipzig
Seit der Gründung im Jahr 2000 hat sich das Mendelssohn Kammerorchester Leipzig zu einem der profilierten Ensembles Deutschlands entwickelt. "Brillant", "mitreißende Umsetzung der Musik", "flexibler Klangkörper" sind nur einige Stichworte der Presse. Dabei begeistern die jungen Musiker vor allem durch ihre Leidenschaft und den stilistisch überzeugenden Interpretationen.
Olga Gollej, Klavier
Olga Gollej wurde 1983 in Pawlodar geboren, ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie bereits im fünften Lebensjahr. Schon bald wurde ihre außerordentliche Begabung für das Klavierspiel erkannt und gefördert, so war sie bereits neben dem Abitur an einem musischen Gymnasium im Rahmen der Frühförderung Gaststudentin an der Leipziger und Würzburger Musikhochschule.
Der Pianist Oliver Triendl etablierte sich in den vergangenen Jahren als äußerst vielseitige Künstlerpersönlichkeit. Etwa 50 CD-Einspielungen belegen sein Engagement als Anwalt für seltener gespieltes Repertoire aus Klassik und Romantik ebenso wie seinen Einsatz für zeitgenössische Werke.
Pavel Kaspar, Klavier
Pavel Kaspar, geboren im tschechischen Ostrau, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren bei Zofie Fierlova. Später studierte er bei Rudolf Macudzinski an der Musikhochschule in Pressburg und bei Frantisek Rauch an der Akademie der Musischen Künste in Prag. Im Jahre 1983 zog er nach München, wo er sein Studium an der Musikhochschule bei Ludwig Hoffmann abschloss. Pavel Kaspar arbeitet mit führenden tschechischen und internationalen Orchestern und Dirigenten zusammen, so unter anderem mit Jirí Kout, Petr Altrichter, Rastislav Stur, Heiko Mathias Förster, Dirk Kaftan, Jan Talich und Libor Pesek.
Das Ensemble besteht als Ensemble von drei Posaunisten und einem Schlagzeuger seit 1992. Nach ersten Auftritten in sächsischen Kirchen erweiterte sich der künstlerische Horizont sehr schnell. Dazu trug die Teilnahme am Seminar „Von Klassik bis Jazz" in New York bei David Tayler (Bassposaunist der Charles Mingus Band) entscheidend bei. Frühe Auftritte am Leipziger Bachdenkmal, in der Musikakademie von Schloss Rheinsberg und Tourneen an Ost- und Nordseeküste machten das Ensemble bekannt.
Sächsische Bläserakademie
Die Sächsische Bläserakademie wurde 1990 von Solobläsern der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz gegründet, um sich neben dem Opern-und Konzertdienst anspruchsvoller Kammermusik zu widmen. In der klassischen Oktettbesetzung, mit obligatem Kontrabass, werden vor allem die Serenadenmusik des 18. und 19. Jahrhunderts, aber auch Werke des 20. Jahrhunderts vom Sextett bis zum Nonett gepflegt. Einen weiteren Schwerpunkt des Repertoires bilden größer besetzte Kompositionen für Bläser, die in Zusammenarbeit mit Musiker/innen sächsischer Spitzenorchester realisiert werden.
Vocal Concert Dresden (Leitung: Peter Kopp)
Das Vocal Concert Dresden wurde 1993 von Peter Kopp als „Körnerscher Sing-Verein" gegründet und trägt seit Frühjahr 2008 seinen jetzigen Namen. Das Ensemble besteht vorwiegend aus Absolventen der Dresdner Musikhochschule und ehemaligen Mitgliedern des Dresdner Kreuzchores. Sein anspruchsvolles Repertoire reicht von Programmen mit Werken von Praetorius, Bach, Händel, Haydn, Mendelssohn Bartholdy und Brahms bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen, die zum Teil vom Vocal Concert Dresden uraufgeführt wurden. Der Chor hat für die Musik des ausgehenden 18. Jahrhunderts ein besonderes Gespür entwickelt und räumt ihr einen hohen Stellenwert ein. Überdies bilden Projekte zur sächsischen Musikgeschichte einen Schwerpunkt der Arbeit.